(via thingssheloves)
Und du denkst: es hilft nur Lachen.
(Vielleicht denkst du es nichtmal, es geschieht einfach)
Und dann verstehst du, warum Verrückte sowas tun.
Einfach lachen, weil es zum Lachen ist.
So viel mehr als das Lachen, das man kannte.
Ein Sich-Aufbäumen gegen den Schmerz.
Die Realisation und die Reaktion.
Der einzige Weg (nicht herauszukommen, aber) ihn für einen Moment nicht oder eher: anders zu spüren.
Alles, was bleibt.
Und wenn ich auf den höchsten Punkt kletterte, hätte ich Angst, dass ich es könnte. Das Ende, diesen einen Schritt mehr und dann der letzte Atemzug.
Dass die Neugier wie mein Leben geht, weg wäre, eine andere an ihre Stelle träte. Kommt nach dem Sterben doch noch etwas?
Dass der Gedanke verschwindet, der bis jetzt der Anker war: Tod sein kannst du immer, Leben kann nur besser sein. Etwas Besseres als den Tod findest du überall. Du bist ein kleiner Teil auf einem kleinem Planet in einem maßlosen Gebilde aus Raum. Deine Zeit ist sowieso begrenzt, schau mal was noch geht. Noch so viele Rätsel, probier dein Glück.
Dass die eine Stimme stärker ist: es ist doch sowieso egal. Alles was wir tun ist ohne Sinn. Die Personen, denen du fehlen wirst, kannst du an einer Hand abzählen und sie würde nichtmal voll. Sowieso sind auch sie irgendwann nicht mehr, wir alle nicht. Was hat dein Leben bloß so ruiniert?
Und warum denkst du so viel, so viel zu viel?
Nur ein Schritt.
Und dann saßen wir da und unterhielten uns über Dinge und irgendwann erzählte ich die Geschichte meiner Eltern, die keine ist und weiß nicht was ich von dir erwartete, weil du ja nicht er bist, aber in dem Moment wusste ich, dass es nicht geht. Mit uns, mit dir, mit mir. Du sagtest das Richtige, aber es war nicht richtig für mich, denn nur Schweigen wird einer Antowrt gerecht und dann Worte, die den Schmerz nehmen, weil sie und ihr Inhalt ablenken und nicht vertiefen. Und das hätte ich dir erklären können, aber ich wollte nicht.
Und das ist keine Anklage, du kannst nichts dafür, du bist ja du, nicht er. Und ich bin immernoch Ich in diesem Punkt, der scheint sich nicht verändern zu können, wenn so viel anderes es doch tut.
Und plötzlich hab ich Angst, weil so viel Zeit vergeht, die eigentlich nicht vergeht und dieser komische Mix aus Vertrauenhaben und Zweifel kommt wieder hoch und ich weiß noch immer nicht, wo wir jetzt stehen. Ich verstehe vielleicht immer mehr, aber im Grunde bleibt das große Fragezeichen, mit jedem Ausrufezeichen kommt gar immer noch ein kleines Fragezeichen dazu. Und ich glaube, das verschwindet alles erst, wenn wir uns treffen, um zusammen zu schweigen.
Ich bin Anne, ich bin doof, aber ich weiß das immerhin, Du bist auch ein bisschen Ich, denn du bist auch doof, aber was können wir schon dafür? So ist das jetzt eben, und immerhin vermögen wir auch, es wieder anders zu drehen. Die Möglichkeit besteht, sie besteht, besteht! Kannst du das glauben? (Mich wirft es fast um.)
Ich bin Anne, ich liebe wieder Blumen, ich weiß nicht wann mir das abhanden kam, aber es ist zurückgekehrt. Manchmal liebe ich Leben.
Und es gibt nur wenige Dinge, die ich immer liebe, aber du gehörst dazu. Ich hasse und verfluche dich und versuche zu verstehen, aber immer liebe ich dich. Ich weiß doch auch nicht auf welche Weise oder wo das herkommt, es ist einfach irgendwie passiert und geht nicht mehr. Und darum schüttelst du den Kopf? Wegen Liebe? Ich steh nur verständnislos da, denn wer sowas tut, der tut mir eigentlich nur Leid. Wie konnte es soweit kommen, die Liebe zu verneinen? Die Liebe, mein lieber (Nicht-)Leser, die Liebe, nicht irgendein unsinniges Anderes.
Ich bin Anne und liebe zu viel. Oder. Zu wenig?
(I’m a bit proud that I wouldn’t anymore.)
(Source: myownpsychopath, via lifeliveson)
Manchmal, wenn ich den Mond oder die Sterne sehe, nimmt mich das so emotional mit, dass mir Tränen übers Gesicht laufen. Weil es wie ein Zuhause, eine unglaubliche innere Ruhe und Sicherheit ist. Weil ich diese unsere Welt, den kleinen Teil des Universums, den wir sehen können und ihre Komplexität, die Schönheit nicht zu greifen bekomme. Oder wenn, nur für ganz, ganz kurze Momente.
(Ich höre wieder Philipp Poisel und es tut ganz schön weh und fühlt sich unglaublich zuhaus-y an, so warm und so sanft und so heilend und einfach fan-tas-tisch. Ein bisschen ein Gefühl wie du.)
Hier bin ich also
(Ich!)
und lebe mein altes Leben
(Wie man das so macht)
das so jung ist.
so jung!
(Gar nicht mehr so jung)
Und ich geh mit deinen Schritten
und deinem Grinsen, manchmal
Sage deine Worte
Wundere mich dann woher das kommt
Lächle dann in mich hinein
Weil du eben doch nicht weg bist
Sie sagen man ist wen man trifft
Und ich traf wohl nur dich
Mich
(Wer jetzt wohl ein Mich trifft anstatt dich?)